Die Geschichte des Reggae

Reggae ist eine aus Jamaika stammende Musikform. Es ist nicht eindeutig belegt, woher der Begriff Reggae abstammt. Unter dem Einfluss afro-amerikanischer Musikrichtungen wie Soul und Blues entstand Reggae in den 1950er und 1960er Jahren. Seitdem entwickelte er sich bis heute zu einer überaus bedeutenden Richtung populärer Musik. Ausgehend von den mobilen Discotheken auf Jamaika, so genannten „Sound-Systems“, eroberte Reggae bald die ganze Welt. Der erste internationale Erfolg war „The Israelites“ von Desmond Dekker (1968). Er gilt als der erste Welthit des Reggaes.

Viele Musiker verbinden die Musik mit der Bewegung der Rastafari, auch Bob Marley's Lieder wurden davon beeinflusst.

Bereits in den 1970er Jahren veröffentlichten deutsche Künstler erste Reggae-Tracks. Seitdem steigt die Zahl der deutschen Reggaebands und -artists stetig an. Seit der Jahrtausendwende erzielen deutsche Reggaekünstler wie Jan Delay oder Gentleman auch Charterfolge. Der erste deutschsprachige Musiker der mit Reggae Erfolge erzielte war Hans Söllner in den 1980er Jahren.

Weitere Größen des Reggae

Dennis Brown – Dandy Livingstone – Lee Perry – Toots & the Maytals – Peter Tosh – Max Romeo – Dillinger – The Abyssinians – Alpha Blondy – Beres Hammond – Black Uhuru – Bunny Wailer – Burning Spear – Dean Frazer – Garnett Silk – Gregory Isaacs – Israel Vibration – Jamaica Papa Curvin – Jimmy Cliff – Morgan Heritage – Peter Tosh – Eek-a-Mouse – Anthony B – Macka B – Linton Kwesi Johnson – Lucky Dube - Jan Delay – Gentleman – Patrice